Schäfertag, am 18. Juni

Eine Vielzahl von Schaf -u. Ziegenrassen werden an diesem Tag auf dem Museumsgelände zu sehen sein. Die Halter der Tiere kommen aus dem ganzen Vogtland.

Wo die Rassen herkommen, was ihre besonderen Eigenschaften sind und mehr, das kann man aus berufenem Munde, von Vertretern des Sächsischen Schaf-u. Ziegenzuchtverbandes, erfahren.

Beim „Schäfertag“ kann man nicht nur Schafe zählen, sondern auch gewinnen. Wer das Gewicht eines ausgestellten Schafbockes richtig schätzt oder beim „Hammelkegeln“ die höchste Wurfzahl erzielt, hat die besten Chancen dazu, einen vierbeinigen „Rasenmäher“ mit nach Hause nehmen zu dürfen.

Wie anstrengend es ist, ein Schaf zu scheren, ob mit elektrischer oder Handschere, auch das kann man an diesem Tag erleben.

Mehrere Händler und Produzenten zeigen, was man alles aus den Produkten der Tiere herstellen kann: Schaf- und Ziegenkäse, verschiedene Wurstsorten, Schafwollprodukte, Seife und anderes.

Mit Brot und Kuchen aus dem Museumsbackofen und mehr werden die Besucher kulinarisch verwöhnt.

Ab 10.00 Uhr findet in der Musikscheune ein Gottesdienst statt.

Ab 11.00 Uhr ist ´dann das Duo Liedfaß, bestehend aus dem Weimarer Fotografen Jörg Pfeifenbring und dem Geiger Jens Sachse zu erleben.

Sie haben sich die Wiederbesinnung von „echter“ (deutscher) Folklore, abseits von „Musikantenstadl“ und Co., auf die Fahnen geschrieben,.

Sie bringen dabei Instrumente, wie „Zerwanst“, Geige, Gitarre, Flöte und „Mundi“ zum klingen.

 

 

25 Jahre 1. Förderverein Vogtländisches Freilichtmuseum Eubabrunn

Bild: Mitglieder und Helfer des Fördervereins

Am 26. Mai 1992 fand im Erlbacher Gemeindeamt die Gründungsversammlung des „1. Fördervereins Vogtländisches Freilichtmuseum“ statt. Es waren Fördermittel für den künftigen Museumsteil zu beantragen, Gespräche mit Personen zu führen, die für den Aufbau relevant waren , sowie für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit zu sorgen. Das sollte Hauptanliegen des neuen Vereines sein.

Nachdem bekannt worden war, dass in Eubabrunn, als Erweiterung des Freilichtmuseums Landwüst, ein neuer Museumsteil aufgebaut werden soll, begab sich ein kurz vorher gebildeter Ausschuß aus Eubabrunner Einwohnern und Fachleuten, auf eine Informationsfahrt ins Oberpfälzer Freilichtmuseum Neusath-Perschen.

Im späten Herbst 1992 begannen dann die ersten Umsetzungen von Gebäuden nach Eubabrunn.

Sein erster Vorsitzender war der Tierarzt Dr. Bernd Scheinert. Diesem folgten 1996-2001 Helmut Essbach, der dem Erlbacher Gemeinderat den Vorschlag machte, das Museum in Eubabrunn zu errichten. Der Zimmermann Günther Diehr hatte den Vorsitz von 2001-2002 inne. Von 2002-2005 war der Architekt Benno Kolbe, der die Planungsarbeiten beim Aufbau des Museumsteiles leitete, Vorsitzender. Seit 2005 hat Klaus Herold, der bis zu dessen Eingemeindung, Erlbachs letzter Bürgermeister war, dieses Amt inne.

Der Verein ist seit 1993 gemeinnützig.

Der Vereinszweck: ....umfassende Förderung des Vogtländischen Freilichtmuseums, die Wahrung des vogtländischen ländlichen Kulturerbes mit seinen Bräuchen und Sitten und der Landschafts- und Denkmalschutz“ wird durch die Mitglieder in vielfältiger Weise umgesetzt.

Sie sind eine wichtige Stütze für das Museum, ohne ihre Unterstützung wären z.B. die Veranstaltungen mit Hunderten von Besuchern nicht möglich.

Vor allem bei der Verköstigung, aber auch bei Vorführungen von historischen landwirtschaftlichen Arbeiten oder als Schnitzergruppe sind sie aktiv. Ebenso sind sie bei Veröffentlichungen, Vorbereitung von Ausstellungen und bei Baumaßnahmen mit von der Partie. Und nicht zuletzt ist auch deren Unterstützung durch ihre Mitgliedsbeiträge und Spenden wichtig.

Bei unzähligen Veranstaltungen waren die Vereinsmitglieder in den vergangenen 25 Jahren im Einsatz.

Zu ihren ersten Aktivitäten gehörten im Mai 1995, aus Anlaß der Eröffnung der Musikscheune, eine kleine Ausstellung über das Gebäude und ein Infoblatt.

Ein Erntedankfest bildete 1997 zur Eröffnung des Leubethaer Hauses einen würdigen Rahmen, bei dem im rekonstruierten Backofen wurde erstmals Brot gebacken wurde.

Die 1996 beschlossene Bildung einer GmbH fand keine Unterstützung durch den Förderverein und die Gemeinde Erlbach. Dem Angebot des Landkreises, der Übernahme des Museumsteiles Eubabrunn, konnte die Gemeinde aus finanziellen Gründen nicht nachkommen. Es kam zur Herauslösung des Museumsteiles Eubabrunn.

Seit Mai 2002 ist der Verein Betreiber des Eubabrunner Museumsteiles mit vier festangestellten Mitarbeitern. Als regional bedeutsame Einrichtung wird das Museum durch den Kulturraum Vogtland/Zwickau, den Vogtlandkreis und die Stadt Markneukirchen finanziert. Ein nicht unerheblicher Anteil an der Erwirtschaftung eigener Einnahmen, kommt dabei auch der Mitarbeit der Vereinsmitglieder zu.

Viele der regelmäßigen Mitstreiter kommen von hier und tragen dazu bei, dass „ihr“ Eubabrunn auch überregional bekannt wird und somit Gäste aus Nah und Fern in diese schöne Gegend im südlichsten Teil des Vogtlandes lockt.

Wir danken an dieser Stelle den mehr als 30 Mitgliedern für ihre bisherige Unterstützung und würden uns freuen, weitere Mitglieder gewinnen zu können, um sich ehrenamtlich für den weiteren Ausbau des Museums einzusetzen.

Kulturraum Vogtland/Zwickau Gefördert durch den Kulturraum Vogtland/Zwickau als regional bedeutsame Einrichtung, sowie Vogtlandkreis und Sitzgemeinde Erlbach.