Ausprobieren ausdrücklich erwünscht! Altes neu entdecken – ein Nachmittag für Neugierige und Familien | 06. August, ab 14.00 Uhr

Altes neu entdecken können die Besucher am Sonntag, den 06. August, ab 14.00 Uhr, im Vogtländischen Freilichtmuseum Eubabrunn, bei Markneukirchen.

Unter sachkundiger Anleitung kann man bei verschiedenen Arbeiten zusehen und selbst mitmachen.

  • Fahrten mit der Ponykutsche
  • alte Kinderspiele
  • Jugendfeuerwehr Erlbach – Der heiße Draht“ und mehr…
  • „Große Wäsche“ - waschen mit Waschbrett und Kernseife
  • „Zu Besuch bei unserer Kuh Elsa“ – Melken üben und Buttern mit Bauer Frank
  • Schnitzen von Tieren des Bauernhofes
  • fotografieren lassen nach „alter Manier“ in Kleidung aus Urgroßmutter´s Zeiten
  • Fachwerksegmente bauen

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Ab 14.30 spielen die Musiker von -Hupfauf- aus Zwickau auf.

Es werden traditionelle Tanzweisen aus vergangenen Jahrhunderten und dem europäischen Raum zu hören sein. Zum Einsatz kommen dabei Drehleiher, Gitarre, Dudelsack, Geige, Kniegeige u.a.

Auch für das leibliche Wohl wird wie immer bestens gesorgt.

 


Landtechnik im Wandel der Zeit“

27. August 2017

im Vogtländischen Freilichtmuseum Eubabrunn

einem Ortsteil von Markneukirchen

Maschinen prägen heute das Bild der modernen Landwirtschaft. Menschen sind heute nur noch wenige zu sehen.

Diese Entwicklung läutete das Industriezeitalter, ab der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts ein. Dabei kam es zu bahnbrechenden Erfindungen, wie z.B. die des in Amerika lebenden Cyrius McCormick. Er meldete 1834 sein Patent für eine Mähmaschine mit Mähbalken an, auf dessen Prinzip heute noch die meisten Erntemaschinen basieren.

Es sollte noch einige Jahrzehnte dauern, bis im ersten Drittel des 20.Jahrhunderts auch erste Maschinen auch auf den Feldern der hiesigen Bauern zum Einsatz kamen. In dieser Zeit begann der Handel mit Landmaschinen.

Viele dieser Maschinen gehören zum Bestand des Museums. Einige davon, wie beispielsweise einen Dreschsatz der in Lauingen ansässigen Firma Ködel und Böhm, von 1936, kann man an diesem Tag, wenn das Getreide im Mittelpunkt steht, im Einsatz sehen.

Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr, zeitgleich findet auch ein Gottesdienst statt.

Geschick und Schnelligkeit sind außerdem bei den 7. Feld- u. Wiesenspielen gefragt (z. B. beim Getreidepuppen aufstellen, Kartoffel lesen, melken und mehr). Gesucht werden Paare (gleich ob männlich, weiblich oder gemischt), die sich an dem Wettbewerb beteiligen möchten.

Es gibt tolle Preise zu gewinnen.

Wer dem Duft von frisch gebackenem Brot und Kuchen nachgeht, wird den Weg zum Museumsbackofen nicht verfehlen. Mit selbstgemachter Verpflegung ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Ab 14.00 Uhr wird die Veranstaltung musikalisch durch die „Original Schwarzbachmusikanten“ begleitet.

 

 

25 Jahre 1. Förderverein Vogtländisches Freilichtmuseum Eubabrunn

Bild: Mitglieder und Helfer des Fördervereins

Am 26. Mai 1992 fand im Erlbacher Gemeindeamt die Gründungsversammlung des „1. Fördervereins Vogtländisches Freilichtmuseum“ statt. Es waren Fördermittel für den künftigen Museumsteil zu beantragen, Gespräche mit Personen zu führen, die für den Aufbau relevant waren , sowie für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit zu sorgen. Das sollte Hauptanliegen des neuen Vereines sein.

Nachdem bekannt worden war, dass in Eubabrunn, als Erweiterung des Freilichtmuseums Landwüst, ein neuer Museumsteil aufgebaut werden soll, begab sich ein kurz vorher gebildeter Ausschuß aus Eubabrunner Einwohnern und Fachleuten, auf eine Informationsfahrt ins Oberpfälzer Freilichtmuseum Neusath-Perschen.

Im späten Herbst 1992 begannen dann die ersten Umsetzungen von Gebäuden nach Eubabrunn.

Sein erster Vorsitzender war der Tierarzt Dr. Bernd Scheinert. Diesem folgten 1996-2001 Helmut Essbach, der dem Erlbacher Gemeinderat den Vorschlag machte, das Museum in Eubabrunn zu errichten. Der Zimmermann Günther Diehr hatte den Vorsitz von 2001-2002 inne. Von 2002-2005 war der Architekt Benno Kolbe, der die Planungsarbeiten beim Aufbau des Museumsteiles leitete, Vorsitzender. Seit 2005 hat Klaus Herold, der bis zu dessen Eingemeindung, Erlbachs letzter Bürgermeister war, dieses Amt inne.

Der Verein ist seit 1993 gemeinnützig.

Der Vereinszweck: ....umfassende Förderung des Vogtländischen Freilichtmuseums, die Wahrung des vogtländischen ländlichen Kulturerbes mit seinen Bräuchen und Sitten und der Landschafts- und Denkmalschutz“ wird durch die Mitglieder in vielfältiger Weise umgesetzt.

Sie sind eine wichtige Stütze für das Museum, ohne ihre Unterstützung wären z.B. die Veranstaltungen mit Hunderten von Besuchern nicht möglich.

Vor allem bei der Verköstigung, aber auch bei Vorführungen von historischen landwirtschaftlichen Arbeiten oder als Schnitzergruppe sind sie aktiv. Ebenso sind sie bei Veröffentlichungen, Vorbereitung von Ausstellungen und bei Baumaßnahmen mit von der Partie. Und nicht zuletzt ist auch deren Unterstützung durch ihre Mitgliedsbeiträge und Spenden wichtig.

Bei unzähligen Veranstaltungen waren die Vereinsmitglieder in den vergangenen 25 Jahren im Einsatz.

Zu ihren ersten Aktivitäten gehörten im Mai 1995, aus Anlaß der Eröffnung der Musikscheune, eine kleine Ausstellung über das Gebäude und ein Infoblatt.

Ein Erntedankfest bildete 1997 zur Eröffnung des Leubethaer Hauses einen würdigen Rahmen, bei dem im rekonstruierten Backofen wurde erstmals Brot gebacken wurde.

Die 1996 beschlossene Bildung einer GmbH fand keine Unterstützung durch den Förderverein und die Gemeinde Erlbach. Dem Angebot des Landkreises, der Übernahme des Museumsteiles Eubabrunn, konnte die Gemeinde aus finanziellen Gründen nicht nachkommen. Es kam zur Herauslösung des Museumsteiles Eubabrunn.

Seit Mai 2002 ist der Verein Betreiber des Eubabrunner Museumsteiles mit vier festangestellten Mitarbeitern. Als regional bedeutsame Einrichtung wird das Museum durch den Kulturraum Vogtland/Zwickau, den Vogtlandkreis und die Stadt Markneukirchen finanziert. Ein nicht unerheblicher Anteil an der Erwirtschaftung eigener Einnahmen, kommt dabei auch der Mitarbeit der Vereinsmitglieder zu.

Viele der regelmäßigen Mitstreiter kommen von hier und tragen dazu bei, dass „ihr“ Eubabrunn auch überregional bekannt wird und somit Gäste aus Nah und Fern in diese schöne Gegend im südlichsten Teil des Vogtlandes lockt.

Wir danken an dieser Stelle den mehr als 30 Mitgliedern für ihre bisherige Unterstützung und würden uns freuen, weitere Mitglieder gewinnen zu können, um sich ehrenamtlich für den weiteren Ausbau des Museums einzusetzen.

Kulturraum Vogtland/Zwickau Gefördert durch den Kulturraum Vogtland/Zwickau als regional bedeutsame Einrichtung, sowie Vogtlandkreis und Sitzgemeinde Erlbach.