DAS DORF EUBABRUNN
Nahe der Musikstadt Markneukirchen liegt die Gemeinde Erlbach/Vogtland, in deren Ortsteil Eubabrunn sich das Freilichtmuseum befindet. Er grenzt an das, heute in Tschechien liegende, historische Egerland. Nur wenige Kilometer entfernt liegt Oberfranken.
Die hier gesprochene südvogtländisch/nordbairische Mundart unterscheidet sich von denen des restlichen Vogtlandes.
Siedler kamen aus dem nordbairisch /oberpfälzer Gebiet und aus dem Egerland.
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Ansichtskarte von Eubabrunn um1910 |
1165 als Flur erstmals Erwähnung findend, wird der Ort als Dorf 1378 im
„Registrum dominorum marchionum Misznensium als „Iwenbrunn“ quellenmäßig belegt.
„Ort am Quellbach, der mit Eiben bestanden ist“ bzw. „Der Brunnen zwischen den Eibenbäumen“ lautet die Deutung des Ortsnamens. Flur- u. Ortsbezeichnungen die auf diesen Baum hindeuten sind in der Gegend nicht selten.
Geprägt wurde der Ort durch das ehemals hier befindliche Rittergut und die Landwirtschaft.
Seit dem 17. Jh. kam der prägende Einfluß des Musikinstrumentenbaus hinzu, der noch heute gegenwärtig ist. Über dessen Geschichte informiert das Musikinstrumentenmuseum Markneukirchen.
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Verein der Eibenfreunde
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